Das Projekt „Identifizierung, Bewertung und Anerkennung informell erworbener Kompetenzen“, kurz IBAK, ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.competences.info steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Identifizierung, die Bewertung und die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen – das sind für uns nach wie vor Hot Items. Finden Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de einen aktuellen Überblick zu Verfahren und Instrumenten in unserer IBAK-Datenbank oder auch News aus unserem BMBF-Projekt „"KomBiA - Kompetenzbilanz für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer". Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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IBAK Webseite am am 19.11.2018


Finden Sie Verfahren und Instrumente
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Virtueller Instrumentenkoffer

In dieser Datenbank („Virtueller Instrumentenkoffer") finden Sie Methoden und Instrumente der Identifizierung, Bewertung und Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen. Die Datenbank ist das Resultat eines kontinuierlichen Forschungsprozesses mit Beteiligung von Professionals im Feld des Lebenslangen Lernens und von Entwicklern. Die Beschreibungen sind kurz und präzise, für weitere Informationen nutzen Sie bitte die aufgeführten Hinweise.

Falls Sie Erfahrungen mit einem der Verfahren, Instrumente oder Methoden gemacht haben, scheuen sie sich bitte nicht, uns darüber zu informieren. Der „Virtuelle Instrumentenkoffer" ist ein lebendiges Produkt und ist von den Erfahrungen und dem Interesse der Nutzer abhängig.
Bitte setzen Sie sich auch mit uns in Verbindung, falls wir ein Verfahren übersehen oder Sie Anregungen zur Korrektur haben sollten. Vielen Dank!

Die zuletzt eingestellten Verfahren und Instrumente

Validierung von Bildungsleistungen

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geva-test® System Studium & Beruf

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geva-test System® Ausbildung & Beruf

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geva-test® System Integration & Beruf

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Kompetenznachweis APF (Abschlussportfolio)

Name des Verfahrens Kompetenznachweis APF (Abschlussportfolio)
Typologie Ziel des Verfahrens: Erfassung
Kompetenzbegriff: subjektiv, teilweise objektiv
Funktion: summativ
Bezugsgröße: entwicklungsorientiert
Methoden der Datengewinnung: indirekt und situativ
Zielgruppe SchülerInnen ab Klasse 8 bis Klasse 12, die an Schulprojekten, wie Praktika, Schauspiel,Improvisationstheater, Handwerk, Jahresarbeit, Auslandsaufenthalten usw. teilnehmen.
Beschreibung Das Nachweisverfahren besteht aus vier Schritten:
Anforderungsprofil:
Das Projekt wird so beschrieben, dass ein außenstehender Leser die Anforderungen an den Jugendlichen nachvollziehen kann. Das Anforderungsprofil enthält die schulischen Rahmenbedingungen und die pädagogische Aufgabenstellung und wird in der Regel von der Schule, dem Lehrer oder Tutor beschrieben. Die Beschreibung enthält Angaben, ob das Projekt verpflichtend oder freiwillig war. Sie benennt die spezifischen Schwerpunkte des Projektes hinsichtlich Inhalt, Methode und pädagogischer Zielsetzung und enthält Hinweise auf entsprechende Kenntnisse, Fertigkeiten, Einstellungen und Kompetenzen, die infolge des Projektes angeeignet werden können.
Tätigkeitsbeschreibung des Jugendlichen:
In der Schülerselbstreflexion werden die konkreten Tätigkeiten und Handlungen beschrieben. Die Schülerselbstreflexion enthält außerdem den Namen des Schülers, das Thema des Projektes und wo, wann und wie lange es stattgefunden hat.
Bestimmung der Kompetenzen und Fähigkeiten durch den Jugendlichen:
In einem nächsten Schritt ermittelt der Jugendliche aus der eigenen Tätigkeit die Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche er durch die Ausführung einer bestimmten Handlung erworben und erübt hat. Er beschreibt seine Zielvorgaben, Ambitionen und Erwartungen hinsichtlich der Kenntnisse, der Fertigkeiten, Einstellungen und Kompetenzen, die er erwerben will und beschreibt und analysiert den eigenen Lernprozesses, die Lernerträge und was tatsächlich stattgefunden hat.
Nachweis der Kompetenzen durch eine Fremdevaluation:
Um das Ergebnis der Selbstevaluation zu objektivieren, d.h. begründet zu belegen, dass der Schüler, die Schülerin in einem bestimmten Umfang über die ermittelten Kompetenzen verfügt, braucht er eine Bestätigung (oder auch Korrektur) von außen. Dies geschieht durch Menschen , die gemeinsam mit ihm gelebt, geübt, gespielt, gearbeitet haben oder die am Ergebnis seiner Tätigkeit ablesen konnten, was er und wie gut er etwas kann. Je mehr Menschen eine Fremdbeurteilung abgeben, desto objektiver wird in der Regel das Ergebnis.
Methoden/ Instrumente Damit die Jugendlichen eine Selbstevaluation leisten können, müssen sie Evaluationsinstrumente zur Verfügung haben. Das kann ein Lernbegleitungsgespräch mit dem schulischen Lernbegleiter sein, in dem gemeinsam auf das Projekt geblickt wird und /oder ein Fragebogen mit offenen Fragen.
Fokussierte Kompetenzen Lediglich ein Verweis auf Schlüsselqualifikationen im Beispielformular
Ablauf, Vorgehen
Ziel/ Ergebnis Dieses Kompetenzfeststellungsverfahren zeigt die
• Methodenkompetenz (methodisch-strategisches Lernen)
• Sozialkompetenz (sozialkommunikatives Lernen) und
• Selbstkompetenz (personale Kompetenz, Individualkompetenzen) auf.
Ziel ist es, diese Kompetenzen bis zum Eintritt in das Berufsleben, bzw in das Studium für außenstehende Dritte sichtbar zu machen.
Alle Teilschritte werden in einem Dokument, dem Kompetenznachweis hintereinander aufgeführt. Ist ein Produkt entstanden, kann es als Foto ebenfalls im Kompetenznachweis dokumentiert werden. Jeder Schüler erhält am Ende der 12. Klasse eine Sammelmappe, das Abschlussportfolio der Waldorfschulen NRW (APF), in dem mehrere Kompetenznachweise vorhanden sind.
Zeitbedarf  Der Zeitbedarf bezieht sich auf die Teilnehmer.
Wie viel Zeit muss ein Teilnehmer für die Durchführung einplanen.
Der Zeitbedarf für die schulischen Projekte ist nicht mitgerechnet, da die SchülerInnen daran auf jeden Fall teilnehmen. Für die Evalution und das Anfertigen der schriftlichen Schülerselbstreflexion können vier Stunden gerechnet werden.
Lizenzvergabe nteressierte Schulen können über info@apf-nrw.de Kontakt aufnehmen. Auf Informationsveranstaltungen vor Ort, durch regionale und überregionale Fortbildungsveranstaltungen (Workshops) und durch die regelmäßig stattfindenden Konferenzen der Waldorfabschlussbeauftragten (WAB-Konferenzen) werden die Kollegen fortgebildet und die neuen Schulen eingewiesen. Mentoren begleiten die Arbeit am Abschlussportfolio vor Ort und arbeiten auf Landesebene zusammen. Im internen Bereich dieses Portals stehen den Projektschulen Arbeitsmaterialien und weitere Informationen zur Verfügung.
Direkte Kosten  Die direkten Kosten umfassen den Betrag,
den eine Einrichtung pro Teilnehmer für die Durchführung einplanen sollte.
keine
Beratung, Begleitung
Anbieter
Entwickler 2008 beauftragte die Arbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen in NRW einen Initiativkreis von Kollegen aus 6 Projektschulen mit der Entwicklung eines schulspezifischen Abschlussportfolios:
Projektleiter: Frank de Vries deVries@i-p-l.info oder info@apf-nrw.de
Handbücher, Einführungen k.A.
Studien, Erfahrungsberichte, Evaluationen k.A.
Weitere Infos Frank de Vries: Kompetenznachweis und Lernbegleitung in Waldorfschulen. edition Waldorf, Stuttgart 2011. ISBN 978-3-940606-75-4
Website des Instituts für prozessorientiertes Lernen (IPL) http://www.i-p-l.eu/index.php?id=67
Literatur: Michael Brater, Dieter Haselbach, Antonia Stefer:
Kompetenzen sichtbar machen: Zum Einsatz von Kompetenzportfolios in Waldorfschulen, Frankfurt 2010
ISBN 3-63160-465-3
evaluiert von GAB http://www.gab-muenchen.de/ ,Prof. Dr. Brater GAB
und Alanushochschule http://www.alanus.edu/
Website des Instituts für prozessorientiertes Lernen (IPL) http://www.i-p-l.eu/index.php?id=67
verfügbare Sprachen deutsch
Anerkennungs-  Dieses Verfahren ermöglicht die für ein Berufsziel relevanten Kompetenzen, egal wie sie erworben wurden, durch ihre Dokumentation anerkennen zu lassen.
Damit kann ein berufliches Zertifikat/Diplom erworben werden, adäquat einem beruflichen Ausbildungszertifikat.
verfahren
nein

Dieses Projekt wird gefördert durch:

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